Haben Spaß am Schaufeln (von links): Simon Scheer, Kai Dengler (Wehrführer Rückershausen), Michael Thorn (Wehrführer Hausen), Stören Schramm (GBI), Holger Andrée, Udo Scheliga, Innenminister Peter Beuth, Landrat Frank Kilian; Norbert Kittler (KIZ) und Harald Gabel (OV Rückershausen),Foto: wita/Martin Fromme

Neues Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr zwischen den Ortsteilen Hausen und Rückershausen

HAUSEN/RÜCKERSHAUSEN - Der Boden ist bereitet für einen neuen Standort der Freiwilligen Feuerwehr zwischen den Ortsteilen Hausen und Rückershausen, die direkt an der Aarstraße ein gemeinsames Gerätehaus erhalten. Aarbergens Bürgermeister Udo Scheliga hofft nun beim offiziellen Spatenstich auf einen milden Winter, damit das Gebäude tatsächlich im März kommenden Jahres eingeweiht werden kann.

„Vorzeigeprojekt für den gesamten Landkreis“

Landrat Frank Kilian lobt das Vorhaben als Vorzeigeprojekt für den gesamten Rheingau-Taunus-Kreis. Für Innenminister Peter Beuth ist es immer bemerkenswert, wenn zwei Ortsteilwehren an einer Stelle zusammen kommen. „Die Gemeinde kann ganz anders investieren“, betont der Staatsminister. Daher beteiligt sich auch das Land Hessen an den geplanten Bruttobaukosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro mit einer Förderung von 386 800 Euro. Geld, das auch für bessere Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte sorgt. „In Rückershausen zieht man sich derzeit noch hinter den Fahrzeugen um. Das ist schon mehrfach vom Prüfdienst bemängelt worden“, verdeutlicht Gemeindebrandinspektor Sören Schramm. Neben einer Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen, Werkstätten und Umkleiden auf rund 540 Quadratmetern soll auf 230 Quadratmetern Grundfläche ein Sozialtrakt mit Schulungsräumen und Teeküche entstehen. Beide Gebäude sollen durch einen kleinen Zwischenbau miteinander verbunden werden. Mit Beginn dieser Woche startet der Hochbau. Eine Stützmauer zu den Bahngleisen steht bereits seit Ende vergangenen Jahres und auch der Boden ist bereits bereitet. „Das war das Aufwändigste. Es hat erhebliche Senkungen gegeben. Nachdem wir nach nivelliert hatten, mussten wir warten, bis die Setzungen abgeklungen sind. Das dauert lang bei lehmigen Böden“, erläutert Bauherr Norbert Kittler. Bis zu einem halben Jahr könne es dauern, bis es so weit sei. Doch ans Warten haben sich die Gemeinde und die Mitglieder der betroffenen Wehren gewöhnt. Schließlich hatte sich nicht nur das Baugenehmigungsverfahren verzögert. Auch die erste Ausschreibung für den Hochbau musste wieder aufgelöst werden, weil kein preislich passendes Angebot abgegeben worden war. „Ich bin 2005 in die Einsatzabteilung gekommen. 2007 kamen dann die ersten Gespräche auf“, blickt der Hausener Wehrführer Michael Thorn zurück.

Künftige Kooperation gut vorbereitet

Die beiden Wehren haben die Zeit genutzt, ihre künftige Kooperation vorzubereiten. Bereits vor zwei Jahren haben erste gemeinsame Übungen stattgefunden, zusammen alarmiert werden die Floriansjünger aus Hausen und Rückershausen bereits seit zweieinhalb Jahren.

Ab diesem Monat werden sowohl die 40 Aktiven der beiden Einsatzabteilungen als auch die 13 Mitglieder der beiden Jugendfeuerwehren sämtliche Übungen gemeinsam absolvieren. Im November soll die Kooperation dann endgültig besiegelt und eine gemeinsame Wehrführung bestimmt werden. Designierter Wehrführer ist Kai Dengler, der dieses Amt bereits in Rückershausen inne hat. „Jeder freut sich auf das moderne Gerätehaus“, blickt der 26-Jährige nach vorne. Zumal in der Folge auch eine Modernisierung des Fuhrparks geplant ist.

„Es hat sich gut angefühlt, heute schon mal hier runterzufahren“, freut sich Michael Thorn anlässlich des Spatenstichs. Auch die Zufahrt zu dem Gelände wird in den kommenden Monaten noch verbreitert und aufgeschüttet werden, damit die Einsatzfahrzeuge im kommenden Jahr in Notfällen zügig auf die Bundesstraße auffahren können.ekt jetzt sichtbare Formen annimmt.

Quelle: Wiebadener Tageblatt

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